Radfahren zwischen Rheinebene und Pfälzerwald
Worms - Ludwigshafen - Speyer - Pfälzer Wald
Die Haardt bildet die markante Grenze, die den Pfälzerwald von den weiten Ebenen der Vorderpfalz trennt. Wie eine scharfe Linie erhebt sich dieses Randgebirge des Oberrheinischen Bruchgrabens bei Neustadt an der Weinstraße, Bad Dürkheim und im Norden bei Grünstadt. Direkt davor erstrecken sich sanft gewellte Hügel mit weiten Weinbergflächen in Richtung Rhein, die schließlich in einen abwechslungsreichen Flickenteppich aus gemütlichen Ortschaften und landwirtschaftlichen Flächen übergehen.
Besonders entlang der zahlreichen Bachläufe lassen sich noch naturnahe Flächen entdecken – hier finden sich oft die schönsten Abschnitte der regionalen Radrundwege. Dank gut ausgebauter Feldwege sind diese Touren besonders bequem und entspannt zu befahren.
Herausforderungen und Erfrischung im Wald
Mit dem Übergang zum Pfälzerwald ändert sich der Charakter der Touren: Es wird steiler und sportlicher. Doch auch hier gibt es gut angelegte Rad- und Rundwege, die relativ komfortabel durch schattige Wälder führen. Ein besonderes Highlight im Sommer sind die zahlreichen Quellen am Wegesrand, die Radfahrern eine kühle Erfrischung bieten. Während die Täler nördlich von Kaiserslautern und westlich des Donnersbergs ideal zum Wandern einladen, locken rund um Kirchheimbolanden und Eisenberg, im Zellertal oder rund um Marnheim und Göllheim abwechslungsreiche Radwege zu einer Rundfahrt.
Genussradeln direkt am Wasser
Auch beidseitig des Rheins finden Radsportler hervorragende Bedingungen vor. Wer mit dem Mountainbike unterwegs ist, kann fast ununterbrochen unmittelbar am Ufer entlangfahren. Für alle anderen bieten die oft betonierten Rheindamm-Wachtwege eine komfortable Alternative über viele Kilometer, die häufig durch herrlich abgelegene und idyllische Auwaldlandschaften führen.
